Gründung des Bundesverbands in Königstein im Taunus

17.-21.01.1947

Auf der "Deutschlandtagung" in Königstein im Taunus, an der insgesamt 59 Delegierte der JU aus den drei westlichen Besatzungszonen teilnehmen (die Sowjets verweigern den JU-Vertretern aus ihrer Zone die Teilnahme), wird die Junge Union Deutschlands gegründet. Aus Bayern nehmen teil: Franz Steber, Otto Schedl, Rudolf Birkl, Franz Xaver Butterhof, Heinz Franke, Hanswolf Haunhorst, Fritz Höhenberger, Sepp Hort und Richard Stücklen.

Zusammen mit den Berliner Delegierten gelingt es ihnen, das förderalistische Prinzip des Aufbaus nach Landesverbänden anstelle zonaler Verbände durchzusetzen. Die JU bildet künftig eine Arbeitsgemeinschaft in der CSU und als Landesverband der JU Deutschlands eine Klammer zwischen CDU und CSU. Zum ersten Bundesvorsitzenden wählt die JU Deutschlands den Düsseldorfer Journalisten Bruno Six (1947-1948), einen gebürtigen Regenburger.